MIKAEL steht im Wohnzimmer. Im Moment noch umgedreht, auf JOKKMOKK. Im Schlafzimmer ist MALM fertig aufgebaut. Und in der Ecke stehen die Koffer. Jetzt noch einmal die Küche und das Bad putzen, dann ist das hier Zuhause. Endlich das Motel-Apartmentzimmer hinter sich lassen und in den eigenen vier Wänden schlafen.
Das erste Zuhausegefühl stellt sich dabei schon ein, lange bevor die Möbel in der eigenen Wohnung stehen: Kurz hinter den 32 IKEA-Kassen – von denen im Service-Wunderland USA zuverlässig höchstens zwei besetzt sind. Überhaupt gibt es hier allüberall Service zum Wundern. Jedenfalls, links der Schwedenshop, rechts der Hotdog-Stand, da wird einem ganz warm ums Herz.
IKEA-Möbel aufzubauen, das hat etwas meditatives. Als Europäer sind einem die Baupläne mancher Möbel in die mit einem Imbusschlüssel bewaffnete rechte Hand übergegangen. Das sichtbare Zeichen der Globalisierung mögen die goldenen Bögen sein (”Billions And Billions Served”), die fühlbare Globalisierung liefert IKEA. Bleibt als Wermutstropfen nach kurzer Recherche: Der schwedische Möbelgigant ist gar kein Schwede mehr. IKEA sitzt in den Niederlanden.
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1 sah // Jun 21, 2008 at 12:49
mann, dennis, jetzt nimm mir halt nicht jede illusion… manchmal ist es gut, dinge nicht zu wissen…
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