So steht’s oben dran, am Walgreens an der Ecke. Walgreens nennt sich selbst eine Apotheke, aber das ist wie mit deutschen Tankstellen. Es gibt vom Gummiboot bis zur Tiefkühlpizza alles, und das rund um die Uhr. Schilder kündigen sogar für den Independence Day 24-Stunden-Service an. Praktisch, dass man den Ein-Stunden-Photodienst auch aus dem Internet nutzen kann: Einfach die Bilddatei hochladen, die gewünschte Filiale angeben, und eine Stunde später das fertige Photo abholen.
Der geschäftsführende “Walgreens Certified Photo Specialist” hinter dem Tresen guckt fragend. Bitte noch einmal den Namen. Heute nachmittag im Internet bestellt? Ein Blick in den Computer, Kopfschütteln, ein Blick zur Maschine, erneutes Kopfschütteln. “Well, like, you know, for some reason, there is a problem with those pictures.” Aha, for some reason, das erklärt alles. ”Are you sure you need it now?” Nee, natürlich nicht. Photos bestellt man einfach so, war eher ein Versehen. Der Specialist bietet an, es im Lauf der Nacht noch einmal zu versuchen. Bis zum Morgen sei sicher alles wieder in Ordnung.
Am nächsten Nachmittag blickt eine Spezialisten-Kollegin ebenfalls angestrengt in den Computer, schüttelt den Kopf, läuft zur Maschine. Es gebe da ein Problem mit den Photos, man wisse nicht, was nun zu tun sei. Ob der Auftrag wirklich notwendig sei? Schließlich fragt sie nach der Telefonnummer. Sie will anrufen, sollte die Maschine die Bilder doch noch ausspucken.
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