Die Ampel ähnelt einer deutschen Ampel. Entweder zeigt sie eine rote Hand, die Stehenbleiben signalisiert, oder ein weißes, gehendes Männchen, das die Aufforderung zum Überqueren der Straße darstellen soll. Allzuviel Wert sollte man als Fußgänger auf das vermeintlich ungefährdete Überqueren der Straße allerdings nicht legen. Der Stärkere hat Recht, und das ist im Zweifelsfall der Fahrer des Full-Size-SUVs oder Pick-Up-Trucks.
Es rächt sich, dass in den USA jeder, der einmal unfallfrei um den Block fahren kann, ein Auto steuern darf. Bremswege abschätzen zum Beispiel ist nicht die Stärke des durchschnittlichen Fahrers. Zum Stehen kommen die Autos an roten Ampeln irgendwo zwischen der Fußgängerampel und der Kreuzungsmitte. Und gebremst wird nicht, solange die Ampel nicht auf rot steht. Eine atemraubende Marotte der Amerikaner ist das plötzliche Linksabbiegen auf vierspurigen Straßen, um die gegenüberliegende Einfahrt in den McDonald’s zu erreichen. Soll der Gegenverkehr doch sehen, wie er zum Stehen kommt.
Das größte Geheimnis scheinen allerdings Zebrastreifen zu sein. Offiziell steht tief versteckt in den Verkehrsregeln von Connecticut, dass an einem amerikanischen Zebrastreifen die gleichen Regeln gelten, wie an einem deutschen: Wenn der Fußgänger zuerst da war, darf er die Straße passieren, das Auto muss warten. Nicht ganz so offiziell kann man allein durch den Versuch, die Straße an einem Zebrastreifen zu überqueren, nahezu eine Karambolage verursachen - inklusive wüster Beschimpfung durch die beteiligten Autofahrer. Doch es gibt Abhilfe: Wozu zu Fuß gehen, wenn man auch Auto fahren kann?
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1 The Best of Eastern Connecticut · // Jul 30, 2008 at 03:21
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