Der Katamaran tuckert gemächlich aus dem Hafen von Bar Harbour hinaus, lässt die Fischerboote backbords und die Millionenyachten steuerbords liegen. Ein Ruck geht durch das Boot, die fahrende Aussichtsplattform nimmt Fahrt auf, es geht eine Stunde lang hinaus auf den Atlantik vor Maines Küste.
An Bord drängeln sich einige Dutzend Touristen, die es geschafft haben, am Sonntagmorgen bereits um acht Uhr am Ableger zu sein. Der Veranstalter verspricht, in drei Stunden mindestens einen Wal zu finden, den man auch sehen kann, sonst gibt es das Geld zurück. Einige Seemeilen vor der Küste stoppt die Maschine eben so plötzlich, wie sie angesprungen war. Und tatsächlich, keine hundert Meter vom Boot entfernt schießt eine Wasserfontäne aus dem Ozean.
Eine gute Stunde lang treibt das Boot vor sich hin, vom Kapitän nur gelegentlich korrigiert, um die beiden Finnwale und die zwei Buckelwale nicht zu verlieren. Neugierige Seehunde schwimmen auf dem Rücken neben dem Boot, von dem aus alles photographiert wird, was lebt und schwimmt. Geld zurück gibt es heute für niemanden, dafür jede Menge Bilder von Buckelwal-Schwanzflossen, die aus dem Atlantik ragen.
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