Aus der Neuen Welt

New Haven’s Late Edition.

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Alaska

Oktober 13th, 2008 · No Comments · Kurioses, Medien

Weil die Gouverneurin von Alaska gerade versucht, dem nördlichsten US-Bundesstaat in Richtung Washington zu entfliehen, gibt es mehr über Alaska in den Medien zu lesen als sonst. Alaska ist kalt, weit weg und anders als der Rest der Staaten, die so genannten Lower Forty-Eight.

Die New York Times erzählt die Geschichte eines State Troopers, der in Bethel unterwegs ist, um Schmuggler zu überführen. Drogen sind ein großes Problem für viele kleine Gemeinden in der Tundra. Erreicht eine Schmugglerlieferung einen der Orte, kann das Funktioneren der örtlichen Gemeinschaft schnell für einige Wochen gestört werden. Gewaltverbrechen und Diebstähle werden in Alaska häufig unter Drogeneinfluss begangen. Allerdings ist Alaska einfach zu groß, als dass die Polizisten den Handel mit illegalen Drogen auch nur annähernd unterbinden könnten.

Es geht nicht um Heroin, Kokain oder Marihuana, es geht um Alkohol. Besitz und Genuss von Alkohol sind zwar in Alaska erlaubt, der Handel damit grundsätzlich auch. Allerdings gibt es Gemeinden, die eine monatliche Höchstmenge festlegen, die einzelne Bürger kaufen dürfen, so wie Bethel. Andere Städte verbieten den Alkohol gleich ganz. An anderer Stelle ist man in Alaska weniger streng als im Rest der Staaten: Marihuana darf man im hohen Norden besitzen, bis zu einer Unze. Gegen die innere Kälte.

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