Wer die USA erfahren will, der muss auf die Straße. Aus der Neuen Welt legt los: Mit einem 25-Fuß-Recreational Vehicle, so heißen in Amerika die Camper. Die erste Nach bei -15°C in Connecticut ist überstanden, die Heizung funktioniert, es kann los gehen. Berichtet wird von wo auch immer die Interstate Aus der Neuen Welt hinbringt.
Noch ist die Lenkung etwas ungewohnt, es ist ganz gut wenn man einen Bootsführerschein hat, um dieses Ungetüm zu steuern. In einigen Tagen sollte man sich daran gewöhnt haben, einen kleinen LKW über die Straßen zu navigieren. Dank des amerikanischen Hangs zur Convenience sollte die Versorgung am Campground kein allzu großes Problem darstellen: Bevorzugt werde Pull-Through-Stationen gebaut: Man fährt abends von der einen Seite ein, hängt Strom und Wasser an, und fährt morgens auf der anderen Seite wieder aus dem Stellplatz heraus.
Aus der Neuen Welt ist gespannt darauf, nach acht Monaten des kleinen philosophischen Seminars über den Amerikaner, den Amerikaner endlich zu finden. Dieses Zwitterwesen, das George W. Bush einmal nicht zum Präsidenten gewählt hat und jetzt über Barack Obama jubiliert - oder die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, wie es die Moderatoren bei Fox News seit der Amtseinführung mit Hingabe tun. Irgendwo zwischen New York und San Francisco muss er zu finden sein, der Amerikaner.
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